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Die Arbeitsvorgänge im Weinberg

Alle Arbeiten müssen wegen der Mauern und der Schicht aus Vulkansand manuell ausgeführt werden.

  • Einpflanzung

  • In den Vulkansand muss ein Loch gegraben bzw. der Sand auseinander geschoben werden.
  • Die Mauern aus trockenem Stein werden hochgezogen.
  • Die Pflanze wird direkt ohne zusätzliche Halterung in den Boden gesteckt, da Rebläuse nicht vorhanden sind.
  • Wie schon im Altertum wird dabei ein Trieb in den Boden eingegraben, damit er Wurzeln schlägt.
  • Die Vermehrung der Reben beruht eher auf Massenauswahl als auf klonischer Auswahl.
  • Aus diesem Grund ist die Einschätzung des Weinbauers entscheidend.
  • Das Zurückschneiden der Reben

  • Die Pflanzen sind auf Lanzarote das ganze Jahr über aktiv.
  • Das Wachstum der Reben wird durch das Zurückschneiden der Äste angehalten.
  • Das Zurückschneiden finden jeweils im Februar statt; dabei bleiben nur 2 – 4 der Schenkel mit je 2 – 3 Rebzapfen und 2 – 4 Vorläufen übrig.
  • Wegen des ständigen Windes streben die Äste in Richtung Boden und können nicht gestützt werden.
  • Die Rebzapfen erneuern sich Jahr für Jahr und ab und zu auch die kompletten Schenkel.
  • Das Zurückschneiden der Reben
  • Das Entfernen des Unkrauts

  • Obwohl der Kieselboden kaum Unkraut hervorbringt, muss regelmäßig von Hand das vorhandene Kraut entfernt werden.
  • Auch die trockenen Blätter nach dem Schneiden müssen entfernt werden, da diese sich sonst am Rebenansatz ansammeln.
  • Düngen

  • Neben dem Rebenansatz wird ein kleiner Haufen Dung eingegraben.
  • Dies geschieht in der Regel nur alle zwei bis drei Jahre.
  • Pflege

  • Die von den Mauern heruntergefallenen Steine werden wieder aufgelegt.
  • Die Pflanzenlöcher werden vom Sand gereinigt.
  • Die Gesundheitskontrolle der Pflanzen

  • Der Echte Mehltau (Uncinula necator) ist eine der wichtigsten Krankheiten der Weinrebe und muss Jahr für Jahr mit hohem Aufwand bekämpft werden. Die Ursache sind der Morgentau und der Windschutz durch die Mauern. Die Behandlung erfolgt durch Schwefel und IBE-Systeme.
  • Die Zitrusschmierlaus gibt einen Saft ab, der die Ränder der Sprieße abdecken kann. Auf dem Saft siedelt sich gerne eine schwarze Pilzart an. Die Behandlung erfolgt mit Winterölen und Anti-Mehltaumitteln.
  • Der Falsche Mehltau und die Graufäule hingegen kommen recht selten vor.
  • Kontrolle der Reife

  • Kontrolle der Reife
  • Die Kontrolle beginnt im Juli. Die Entwicklung der Trauben, der Säuregehalt und der PH-Wert werden überprüft.
  • Diese Kontrolle findet an allen einzelnen Weinanbauflächen statt.
  • Es wird der genaue Tag der Ernte festgelegt.
  • Weinernte

  • Weinernte
  • Sie findet ab Ende Juli bis August statt.
  • Die Anbaugebiete in der Mitte und im Süden der Insel reifen etwas früher als im Westen und Norden.
  • Am zuvor festgelegten Tag werden die Trauben von Hand abgeschnitten ( 1. Auswahl) und dann in gelöcherte feste Kisten mit 20 kg Fassungsvermögen gelegt.
  • Die Trauben kommen dann sofort in den Weinkelter, wo eine 2. Auswahl stattfindet.
  • Die Kisten werden dann auch von Hand auf ein Förderband umgekippt, wo eine 3. Auswahl stattfindet.

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